Wie bei allen Dingen im Leben, kann man natürlich auch bei der eigenen Hochzeitsplanung Fehler machen. Und vor nichts hat man mehr Angst, als dass die Hochzeit aufgrund dieser Fehler in Erinnerung bleibt. Damit euch das nicht passiert, haben wir die wichtigsten elf Fehler, die bei der Hochzeit vorfallen können, aufgelistet:

Fehler vermeiden bei der Hochzeitsplanung - Braut und Bräutigam lächeln und zeigen Daumen hoch

Andere sich in eure Gästeliste einmischen lassen

Bevor ihr euch für die Location und die Übernachtungsmöglichkeiten entscheidet, den Zeitablauf und den richtigen Caterer braucht ihr eure Anzahl der Gäste. Erst darauf baut sich alles auf. Natürlich ist es wichtig, eure engen Verwandten und Freunde zu fragen, an wen man bei der Gästeliste denken soll. Sonst vergesst ihr noch Großtante Meta, die möglicherweise ein Großteil des Budgets übernehmen würde. Andererseits sollte sich niemand in eure Entscheidung über die Gästewahl einmischen. unabhängig von Geschlecht, familiären Bindungen und anderen Faktoren. Eure Hochzeit – eure Entscheidung! Und wem es nicht gefällt, der braucht ja nicht zu kommen. Dafür gibt es dann auch den entsprechenden RSVP-Hinweis („um Antwort wird gebeten“ auf Französisch)

Die Einladungen zu früh verschicken

Schnell ist die Gästeliste geschrieben. Oh ja, Peter muss auch noch dazu! Ich sehe schon, Ihr seid gut organisiert. Aber verschickt vor lauter Aufregung die Einladungen bitte nicht zu früh. Versendet die Einladungen erst, wenn ihr ganz genau wisst, wer auch eingeladen werden soll. Eingeladen ist schnell aber Gäste wieder auszuladen kann schlimm verletzen. Man geht in der Regel davon aus, dass die Einladung acht bis zehn Monate vor dem eigentlichen Hochzeitstermin verschickt werden sollte. Dann habt ihr noch genügend Zeit für die restliche Organisation. 

Grüne Umschläge mit zartrosa Schleifen als Hochzeitseinladungen

Das Hochzeitsbudget sprengen

Die Gästeliste steht, nun geht’s ans Budget. Mit Hilfe unseres Beitrages zum Hochzeitsbudget könnt ihr grob überschlagen, mit welchem Betrag ihr rechnen könnt. Und Erbtante Meta nicht als Geld-Joker vergessen! Nehmt euch die härtesten Preisfüchse eure Familie zur Seite und erstellt einen Budgetplan, in welchem steht, was welcher Posten maximal kosten soll. Oftmals fangen aufgeregte Brautpaare an, wahllos die verschiedensten Anbieter zu buchen und Einkäufe zu tätigen, ohne ein Budget im Kopf zu haben – und sind dann schockiert, wenn sie feststellen, dass sie bereits einen Großteil ihres Geldes ausgegeben haben. Und dabei ist die Liste der Dinge, die sie noch brauchen, lang. Die Planung der Hochzeit ist trotz aller Vorfreude eine ernste Angelegenheit. 

Der Etat für Hochzeitsmode ist nicht nur fürs Brautkleid bestimmt!

Natürlich sieht der Betrag beim Posten „Hochzeitsbekleidung“ verlockend aus. Und rein zufällig kostet dieses Zuckerstück von Hochzeitskleid genau so viel. Auch wenn kurzfristig die Vorstellung eines knapp bekleideten zukünftigen Gattens verlockend aussieht, wird dies nicht für Begeisterung sorgen. Zumal ja noch die Kosten für eventuelle Änderungen, Dessous, Schuhe, Schleier, Haarschmuck und Schmuck mit einzuplanen sind.

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Den Tag minutiös durchplanen 

Wie immer im Leben gilt auch bei der Hochzeit: sicher ist, dass nichts sicher ist. Ein Lieferant kann sich verspäten, ein Gast hat spontan eine kleine Rede improvisiert, dem Pferd vor der Hochzeitskutsche ist vor der Apotheke schlecht geworden. Das könnt ihr alles ganz gelassen angehen, wenn der Zeitplan etwas lockerer gestaltet ist. Im Grunde genommen muss ja nichts, bis auf den Termin vor dem Standesamt, fest geplant sein. Und ja, der Caterer möchte auch etwas zeitliche Sicherheit, wenn die Steaks auch wirklich rosa sein sollen. Baut also in den Zeitplan genügend Puffer ein, schaut im Ernstfall, welche Punkte ihr gegebenenfalls spontan umplanen könnt. Beauftragt jemanden mit Nerven wie Stricken mit der Aufgabe, den groben Zeitplan im Auge zu halten und auf eventuelle Fragen der Gäste zu reagieren. Eine fester Zeitplan, der womöglich noch am Eingang zum Festsaal aufgestellt ist, würde euch nur unnötig stressen. Bedenkt nur: wenn die Gäste nicht wissen, dass der Hochzeitstanz um 21.00 Uhr angesetzt ist, fragen sie auch nicht danach.

Hochzeitskalender liegt auf dem Tisch
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Sich auf das Wetter verlassen

Klar ist nur, dass es bei einer Hochzeit im Winter draußen kalt ist. Alles andere ist unsicher. Wählt die Hochzeitslocation entsprechend weise. Schaut, dass diese auch bei schlechtem Wetter, Regen und grau immer noch genau so schön ist, wie bei strahlendem Sonnenschein. Auch bei einem Unwetter kann man sich romantisch vor einem Kamin einmuckeln. Fragt eure Location nach einem Schlechtwetterplan und lasst euch überzeugen. „Es wird schon nicht regnen“ ist keine Lösung. 

Einen Freund statt eines Profis engagieren

Dein Freund aus Schulzeiten macht vielleicht tolle Workout-Playlists, aber das heißt nicht, dass er ein guter Hochzeits-DJ ist. Dasselbe gilt für deine Freundin, die eine Instagram-Expertin ist – das macht sie noch lange nicht zu einer Fotografin. Selbst bei einem knappen Budget empfehlen wir immer, professionelle Hochzeitsdienstleister mit Erfahrung zu engagieren. Außerdem macht es mehr Spaß, wenn eure Freunde euren Hochzeitstag gemeinsam mit euch genießen können.

Fehler vermeiden: professionellen Hochzeitsfotograf engagieren

Den Videofilmer übergehen

Hochzeitsfotos sind schön, das ist gar keine Frage. Abends durch das Fotoalbum blättern, auch nicht schlecht. Aber wie schön sind doch bewegte Bilder? Ihr hört die Stimmen eurer Gäste, vielleicht werden auch ein paar witzige Situationen festgehalten? Und vergesst nicht einen Dronenflug über den Köpfen eurer Gäste. Die Videos können mit allen geteilt werden und die Erinnerung an euren schönsten Tag bleibt so für immer lebendig. 

Hungrige oder durstige Gäste

Nichts ist schlimmer, als hungrig auf einer Hochzeit zu sein. Wenn euch Onkel Anton nach einem „pss pss“ einen Schokoriegel zusteckt, wisst ihr, ihr habt schlecht geplant. Sorgt dafür, dass es zwischen den Terminen wie der Trauung am Vormittag, Kaffee und Kuchen am Nachmittag und dem Abendessen immer ein paar Snacks gibt. So eine Hochzeit ist für alle Beteiligten aufregend und das Hirn braucht Nervennahrung. Fragt einfach euren Caterer, der hat sicher eine patente Lösung. Eine Candy Bar oder eine Salty Bar sorgen gewiss für Abhilfe. Vielleicht bereitet die Location auch leckere Canapés und andere kleine Köstlichkeiten vor. 

Die Kinder vergessen

Keine Hochzeit ohne Kinder. Doch vergesst nicht: für Kinder ist so eine Hochzeit auf Dauer nicht so aufregend wie für die Erwachsenen. Organisiert einfach einen speziellen Spieletisch, sorgt dabei für ausreichend Beschäftigung der Kinder oder engagiert einen Kindersitter für diese Gelegenheit, damit die Eltern auch etwas von eurer Hochzeit haben.

Lachender Junge und lachendes Mädchen auf einer Hochzeitsfeier
Photo by Felipe Salgado on Unsplash

Den Strauß nicht werfen

Ihr habt ja keine Ahnung, wie viele zukünftige Bride-to-be´s auf diesen einen Moment warten! Vergesst also nicht, den Strauß zu werfen, sonst gibt es lange Gesichter. 

Was meint ihr? Teilt ihr meine Meinung oder fallen euch noch Fehler ein? Schreibt mir gerne einen Kommentar!

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